Rolf Groß

Fotos zu machen, die gefallen, ist eine schöne Sache. Ein Foto zu machen, das sogar Fotofreunden gefällt, ist für mich etwas Besonderes.


In den Sechzigern hatte ich meine erste Spiegelreflexkamera geschenkt bekommen und die Fotos in meiner „Dunkelkammer“, mit Decken vor den Fenstern, selbst entwickelt.


Später, nachdem meine „EXA500“ gestohlen wurde, „knippste“ ich lange Zeit nur noch hin und wieder mal für´s Familienalbum.


Vor ein paar Jahren habe ich dann das alte Hobby wieder entdeckt und mit der digitalen „Dunkelkammer“ noch einmal richtig Spaß an der Fotografie bekommen.


Aus meiner „einsamen Dunkelkammer“ bin ich erstmalig heraus gekommen, als ich mich den fotografischen Stadtspaziergängen einer Seniorengruppe angeschlossen habe. Ich merkte schnell, dass Lob und Kritik den Blick schärfen und wollte mehr davon. Bei den „Reflexen“, mit deren hohen Niveau, habe ich dafür eine gute Möglichkeit gefunden.